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Nenad Tripić, Head of Project Management bei enjoy IT

Description

Nenad Tripić von enjoy IT erzählt im Interview über seine frühen Anfänge mit dem Programmieren, seinen Weg zum Projektmanagement und was seiner Meinung nach wichtig für den Einstieg in diesen Job ist.

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Video Zusammenfassung

In "Nenad Tripić, Head of Project Management bei enjoy IT" erzählt Speaker Nenad Tripić von seiner frühen Technikbegeisterung, der HTL mit Informatik-Schwerpunkt und dem Einstieg in Konzern-IT-Projekte bis zur heutigen Rolle als Head of Project Management bei enjoy IT. Er begründet, warum ihm Projektmanagement mehr liegt als Entwicklung, und skizziert seine Verantwortung für Personal- und Budgetplanung, Strategie, interne Organisation sowie die gemeinsame Weiterentwicklung der PM-Methoden zur besseren Kundenanpassung. Sein Rat: kontinuierlich lernen, offen für Neues bleiben (von agil bis Wasserfall), an die eigenen Möglichkeiten glauben und dranzubleiben.

Vom Technikfieber zur Führungsrolle: Nenad Tripić, Head of Project Management bei enjoy IT GmbH, über Strategie, Teamplanung und kontinuierliches Lernen

Ein devstory-Porträt von DevJobs.at

In der devstory-Session „Nenad Tripić, Head of Project Management bei enjoy IT“ nimmt uns Speaker Nenad Tripić (enjoy IT GmbH) mit auf eine geradlinige, aber bewusst getroffene Reise durch Ausbildung, Berufsstart und Führungsverantwortung. Was uns sofort auffällt: Sein Weg ist kein Zufallsprodukt. Frühe Begeisterung für Technik, eine klare Schwerpunktwahl in der Schule, der Mut, die eigene Stärke im Projektmanagement zu erkennen – und heute die Führungsfunktion mit echtem Gestaltungswillen.

Seine Botschaft an Tech-Talente lässt sich auf einen Nenner bringen: Konstantes Lernen, Neugier auf neue Situationen, und der Glaube, mehr erreichen zu können, als man anfangs für möglich hält.

„Konstantes Lernen und Wachsen… Man hat nie ausgelernt. … Ständig offen für Neues sein, weiterentwickeln und irgendwann klappt es dann mal. … Einfach dran glauben, dass man mehr schaffen kann … und einfach weiter Gas geben.“

Diese Haltung zieht sich durch alle Stationen, die er teilt – von der HTL bis zur Abteilungsleitung. Im Folgenden ordnen wir die zentralen Etappen und Einsichten ein und leiten praxisnahe Impulse für Entwicklerinnen und Entwickler ab, die Projektmanagement als nächsten Karriereschritt ins Auge fassen.

Früh geprägt: Technik als Konstante

Nenad Tripić beschreibt eine Kindheit, in der Technik nicht nur Interesse, sondern präsenter Alltagsbegleiter war – breit gefächert von IT über Autos bis hin zu Flugzeugen. Dieser breite Technikbegriff ist mehr als Nostalgie; er erklärt eine grundlegende Offenheit für Systeme, Mechanik und Software – für das Zusammenspiel von Einzelkomponenten in einem größeren Ganzen.

Für uns ist das ein wichtiger Marker: Wer schon früh gern an Dingen „dran“ ist, sie auseinander- und wieder zusammenbaut – ob wörtlich oder geistig –, bringt oft genau die Hartnäckigkeit mit, die Projekte tragen. Projekte sind nämlich selten linear; sie verlangen Durchhaltevermögen, Neugier und die Bereitschaft, Perspektiven zu wechseln. Das zeigt sich später in Tripićs Ausführungen deutlich: Offen für Neues bleiben, weiterentwickeln, dranbleiben.

HTL mit Schwerpunkt Informatik: Programmieren lernen – und das eigene Profil schärfen

Tripić wählte früh Schulen mit Informatik-Schwerpunkt und besuchte „die HTL hier in Leoningen“ – im Zweig Informatik, mit einer „sehr guten Bildung“. Dort lernte er Programmieren und „auch Projektmanagement generell“. Dieser Doppelschritt – Software verstehen und Projekte strukturieren – prägt viele starke Tech-Karrieren.

Bemerkenswert ist seine Selbsteinschätzung:

Er merkte „relativ schnell in der Schule“, dass Projektmanagement vielleicht „besser“ zu ihm passt als selbst zu entwickeln – nicht, weil er im Coden „schlecht“ war, aber weil ihm Projektleiten, das Arbeiten mit Menschen, Verwalten, Kontrollieren mehr lag.

Diese Erkenntnis in der Ausbildung zuzulassen, ist ein reifer Schritt. Viele Tech-Talente verharren lange im „Ich muss doch Entwickler/in sein“-Mindset. Tripić zeigt, wie wichtig es ist, Stärken zu erkennen und sie konsequent zu verfolgen – gerade, wenn sie in Richtung Koordination, Teamführung und Ergebnisverantwortung weisen.

Berufsstart im Konzern: Projekte begleiten, Verantwortung wachsen lassen

Direkt nach der Schule stieg Tripić bei einem Konzern im IT-Bereich ein. Dort durfte er verschiedene Projekte mitbetreuen und begleiten. In seinen Worten klingt kein Selbstzweck mit, sondern Lernlust: in realen Vorhaben mitwirken, Projektpraxis einatmen, mit Stakeholdern arbeiten, Ergebnisorientierung leben.

Auch ohne Detailnennung der Projekte wird klar: Dieser Einstieg festigte die Entscheidung für das Projektmanagement. Wer in geordneten, größeren Umfeldern Projekte begleitet, lernt früh, mit Prozessen, Rollen und Abhängigkeiten umzugehen – und spürt, wie sehr Kommunikation, Planung und Priorisierung die sichtbaren Resultate prägen.

Jetzt: Head of Project Management bei enjoy IT GmbH

Heute begleitet Tripić bei der enjoy IT GmbH die Stelle als Head of Project Management. In dieser Rolle ist er nicht nur an Projekten selbst beteiligt, sondern gestaltet die Personal- und Abteilungsseite maßgeblich mit. Die Beschreibung seiner Aufgaben ist konkret und gibt ein präzises Rollenbild:

Was sein Aufgabenfeld umfasst

  • Eigene Projekte begleiten: Auch als Abteilungsleiter bleibt er in Kunden- und Projektrealität verankert.
  • Personaladministration und -verwaltung: Die People-Seite ist zentral – vom administrativen Rahmen bis zur Ausrichtung der Einheit.
  • Budgetplanung: Ressourcen in Zahlen übersetzen, Planbarkeit herstellen, Investitionen abwägen.
  • Personalplanung: Kapazitäten, Skills, Verfügbarkeiten und Teambesetzungen orchestrieren.
  • Strategie entwickeln: Wie organisieren wir uns intern? Welche Ausrichtung hilft uns in den nächsten Monaten?
  • Roadmapping und Timing: „Wie planen wir in den nächsten Monaten, mit welchen Projekten, zu welcher Zeit soll was anfangen?“
  • Ressourcenzuordnung: „Welche Leute brauchen wir für welche Projekte?“ – also die passgenaue Allokation entlang von Skills und Bedarf.
  • Gemeinsam mit den Projektleiterinnen und Projektleitern Strategien definieren: Wie entwickelt sich das Projektmanagement intern weiter? Wie passen wir uns Kundenwünschen „dementsprechend auch immer besser“ an?

Für uns spricht hier ein Leiter mit Nähe zum operativen Geschehen, der zugleich bewusst an Strukturen arbeitet. Die Doppelfokussierung – Projekte erleben und die Organisation formen – ist typisch für wirksame Abteilungsleitende.

Was ihn antreibt: Strategie und Impact

Tripić formuliert klar, was ihm am meisten Freude bereitet:

„Was mir in meiner Rolle vor allem gefällt, ist die Strategieentwicklung und auch der Impact, den ich für uns als Organisation habe oder auslösen kann.“

Er nennt Beispiele: Wie Projekte gestaltet und verwaltet werden, welche Kunden wem zugeordnet werden und wie sich die Organisation entwickelt. Dahinter steckt eine Haltung, die wir in erfolgreichen Tech-Führungsrollen häufig beobachten: Gestaltung vor Verwaltung. Nicht nur den Status quo bewahren, sondern gezielt anpassen, verknüpfen, vorantreiben – mit Wirkung auf Team-Performance und Kundenergebnis.

Agile Welt oder Wasserfall? Die Projektlandschaft bleibt in Bewegung

Tripić betont die Dynamik der Projektwelt: „Man hat ständig neue Situationen, neue Kunden. Auch die Projektwelt ändert sich ständig, egal ob es jetzt die schnelllebige, agile Welt ist oder das klassische Wasserfallmodell.“ Der Appell ist eindeutig:

  • Offen für Neues bleiben.
  • Sich weiterentwickeln.
  • Dranbleiben, auch wenn der Weg nicht gradlinig erscheint.

Wir lesen das als pragmatisches Plädoyer gegen Methodendogmen. Kontext schlägt Rezept: Entscheidend ist, was dem Projekt, dem Team und dem Kunden dient. Ob agile Praxis oder Wasserfall – die Methode ist Mittel zum Zweck, nicht Selbstzweck. Wer führen will, sollte beide Sprachen sprechen können und den Wechsel souverän moderieren.

„Irgendwann klappt es dann mal“: Beharrlichkeit als Praxis

Die vielleicht menschlichste Botschaft in Tripićs Worten ist das Versprechen, das kein Versprechen ist: „Irgendwann klappt es dann mal.“ Kein linearer Heroismus, sondern die Summe aus konsequentem Dazulernen, vielen kleinen Anpassungen und dem Mut, dranzubleiben. Genau das macht Karrierewege in Tech- und Projektrollen realistisch – und wiederholbar.

Praxisimpulse für Entwickler/innen, die Richtung Projektmanagement denken

Aus Tripićs Stationen und Aussagen lassen sich klare Handlungsfelder ableiten. Wir formulieren sie als editoriale Ableitungen für Tech-Talente, die Projektmanagement anstreben:

1) Erkenne, was dir Energie gibt

  • Spürst du – wie Tripić es beschreibt – Freude an Koordination, Arbeiten mit Menschen, Strukturieren, Kontrollieren? Dann ist das ein guter Indikator.
  • Prüfe in deinem Alltag: Wo gerätst du in einen Flow, wenn es ums Planen, Priorisieren und Klären geht?

2) Nimm Projektverantwortung so früh wie möglich an

  • Schon in Ausbildung oder Nebenprojekten: Kleine Projektleitungsaufgaben übernehmen (Kick-offs moderieren, Aufgabenpakete strukturieren, Absprachen protokollieren).
  • Auch als Entwickler/in: Teilprojektleitung ist ein großartiger Einstieg, um zwischen Technik und Stakeholdern zu vermitteln.

3) Bleib in der Sache – und baue gleichzeitig am System

  • Tripić bleibt als Head of Project Management nah am Projektgeschehen und kümmert sich zugleich um Budgets, Personal und Strategie.
  • Übertrage das Prinzip: Lerne, zwischen Operative und Organisation zu wechseln. Frage dich: „Was lerne ich hier fürs System?“ – etwa für künftige Teamzuschnitte oder Planungszyklen.

4) Übe das „Wie“: Planungs- und Zuordnungsfragen präzise klären

  • In Tripićs Aufgaben klingen Fragen durch, die jedes Projekt tragen: Wann starten welche Projekte? Welche Personen mit welchen Skills werden wo gebraucht?
  • Trainiere, solche Fragen explizit zu machen und Entscheidungen sauber zu dokumentieren. Transparenz baut Vertrauen.

5) Pflege Methoden-Dualität: agil und Wasserfall lesen und sprechen

  • Tripić benennt beide Welten. Eigne dir beides an – nicht als Dogma, sondern als Werkzeugkasten.
  • Entwickle ein Gespür dafür, welcher Kontext welche Methode stützt (z. B. volatile Anforderungen vs. stabile Scope-Situationen) – ohne dies zur „einzigen Wahrheit“ zu erheben.

6) Richte dich am Kunden aus – und entwickle dich mit

  • Ein Kernsatz aus der Session: „… uns den Kundenwünschen dementsprechend auch immer besser anpassen …“
  • Verstehe Kundenwünsche als bewegliches Ziel. Halte den Dialog lebendig und stelle Prozesse so auf, dass Lernen eingepreist ist – etwa durch saubere Feedbackzyklen.

7) Mach dir die Freude an Strategie bewusst

  • Tripić betont die Strategieentwicklung und den Impact. Frage dich: Wo kannst du Wirkung erzeugen?
  • Strategie ist konkret: Prioritäten setzen, Ressourcen sinnvoll verschieben, Abhängigkeiten auflösen, Entscheidungen herbeiführen. Nimm dir Raum dafür – auch im Kleinen.

Leitfragen für den nächsten Schritt

  • Welche Aufgaben mache ich gern und gut: Coden, Konzipieren, Koordinieren, Kommunizieren – oder eine Mischung daraus?
  • Wo in meinen Projekten fehlen heute klare Startzeitpunkte, Rollen, Allokationen – und kann ich das anstoßen?
  • Wie sichtbar ist meine Arbeit an Strategie und Struktur – und wie kann ich sie greifbarer machen (Roadmaps, Kapazitätspläne, Entscheidungsvorlagen)?
  • Welche Kundenwünsche haben uns zuletzt überrascht – und wie passe ich unsere Arbeitsweise daran an?
  • In welchen Situationen nutze ich agile Ansätze, in welchen Wasserfall – und warum?

Zentrale Takeaways aus „Nenad Tripić, Head of Project Management bei enjoy IT“

  • Früher Technikbezug kann ein tragfähiges Fundament sein – auch dann, wenn der spätere Schwerpunkt Projektmanagement heißt.
  • Ausbildung mit Informatik und Projektmanagement ist ein starkes Doppel – Programmierverständnis plus Organisationskompetenz.
  • Selbsterkenntnis zählt: Wenn dich Projektleiten, Arbeiten mit Menschen, Verwalten, Kontrollieren motiviert, hör auf dieses Signal.
  • Frühe Praxiserfahrung (Projekte begleiten, mitbetreuen) überschreibt Annahmen durch Erleben.
  • In der Rolle Head of Project Management prallen Projektpraxis und Organisationsgestaltung produktiv aufeinander: eigene Projekte, People-Themen, Budget, Personalplanung, Strategie, Zuordnung.
  • Strategie und Impact sind zentrale Motivatoren – mit direktem Effekt auf Kunden- und Teamzuordnung sowie auf die Entwicklung der Organisation.
  • Die Projektwelt ist im Fluss: agil und Wasserfall sind komplementäre Werkzeuge. Offenheit schlägt Dogma.
  • Beharrlichkeit zahlt sich aus: offen bleiben, weiterlernen, dranbleiben – „irgendwann klappt es dann mal“.

Unsere Einordnung: Führung als tägliche Lernpraxis

Aus redaktioneller Sicht zeigt diese devstory eine unaufgeregte, pragmatische Führungshaltung. Keine großen Schlagworte, sondern klare Arbeit an Struktur, Ressource, Strategie – und Nähe zur Umsetzung. Wer in Tech Verantwortung übernimmt, muss beides können: am Produkt/Projekt arbeiten und an der Organisation arbeiten. Tripićs Beschreibung seiner Rolle illustriert diese Spannung und macht Mut, sie anzunehmen.

Gerade das „Konstantes Lernen und Wachsen“ wirkt wie ein roter Faden. In einer Welt, in der Methoden und Tools in kurzen Zyklen wechseln, bleibt Lernfähigkeit der stabile Kern. Wer das verinnerlicht – und zugleich Kundenwünsche ernst nimmt und sie in Team- und Projektzuschnitt übersetzt –, wird Wirkung entfalten.

Schlussgedanke: Wirkung ist eine Teamleistung

Auch wenn Tripić als Head of Project Management viel gestaltet, schwingt eine kollektive Perspektive mit: Strategien werden „im Verbund mit meinen Projektleitern und Projektleiterinnen“ definiert. Das macht Führung anschlussfähig: gemeinsam definieren, gemeinsam weiterentwickeln, gemeinsam anpassen.

Für alle, die in die Projektleitung oder in eine Abteilungsführung hineinwachsen wollen, bleibt die Essenz aus dieser Session:

  • Erkenne eigene Stärken früh – und folge ihnen.
  • Halte Nähe zur Praxis – und baue Strukturen, die tragen.
  • Bleib offen und lernbereit – Methoden sind Werkzeuge, kein Selbstzweck.
  • Glaube an den längeren Atem – „irgendwann klappt es dann mal“.

So entsteht genau das, was Tripić betont: Strategie mit Impact – und eine Organisation, die Kundenwünsche nicht nur erfüllt, sondern sich ihnen immer besser anpasst.

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